Die FFOftersheim wurde in der Nacht auf Dienstag zu einem bestätigten Brand an einem Wohnhaus alarmiert. Bereits beim Ausrücken wurde das Alarmstichwort erhöht und zusätzlich weitere Kräfte angefordert.
Vor Ort konnte ein Mehrfamilienhaus vorgefunden werden, welches auf der kompletten Rückseite brannte. Der Brand hatte sich auch in den Dachstuhl ausgebreitet. Umgehend wurden mehrere Atemschutztrupps eingesetzt, um die Flammen einzudämmen. Dies gelang im Außenangriff und somit konnte ein Übergreifen der Flammen auf die Wohnungen im Erdgeschoss und dem 1. Obergeschoss verhindert werden. Allerdings breiteten sich die Flammen weiter in den Dachstuhl und somit auch in die Dachwohnung aus. Auch hier wurden im Innenangriff mehrere Trupps zur Brandbekämpfung eingesetzt. Parallel wurde über ein Hubrettungsgerät das Dach aufgenommen und weiter abgelöscht.
Da der aktuelle Kräfteansatz nicht ausreichte wurden im weiteren Verlauf vier weitere Feuerwehren hinzugezogen. Der massive Einsatz zeigte dann Wirkung. Über einen längere Zeitdauer mussten Glutnester lokalisiert und abgelöscht werden. Hierzu wurde die Einsatzdrohne eingesetzt, damit aus der Vogelperspektive Hotspots schnell erkannt und diese zielgerichtet abgelöscht werden konnten.
Nach mehreren Stunden war der Brand gelöscht. Bis zum Mittag wurde eine Brandwache vor Ort gestellt. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr wurden durch die Polizei Anwohner in Sicherheit gebracht. Mehrere Katzen wurden durch die Feuerwehr im Verlauf gerettet. Das gesamte Haus ist derzeit unbewohnbar. Zwei Personen wurden in der Anfangsphase mit dem Verdacht einer Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus eingeliefert. Knapp 100 Einsatzkräfte waren über die gesamte Zeit im Einsatz.
Vielen Dank an die Feuerwehr Schwetzingen, Feuerwehr Plankstadt, Feuerwehr Ketsch, Feuerwehr Hockenheim, Feuerwehr Walldorf und dem DRK-Oftersheim.








