Jugendfeuerwehr Oftersheim

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Tannenbaumweitwerfen beim TCO am 08.01.2012

Tannenbaumweitwurf

Am 08.01.2012 wurde wieder das Tannenbaumweitwerfen durchgeführt. Die Veranstaltung wurde von dem TCO und der Feuerwehr Oftersheim organisiert. Auch Jugendliche der FF Oftersheim halfen tatkräftig mit. Kleine, mittlere und große Bäume standen zur Auswahl, es war also für jeden die richtige Größe dabei. Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr wurden mit den verschieden Aufgaben vertraut gemacht, wie das Kassieren des Startgeldes und das Eintragen der Teilnehmer in eine Liste. Am Mittag trafen die Gäste ein das werfen konnte beginnen. Die Leute hatten jede Menge Spaß. Es waren ca. 25 Kinder da und haben die Kindertannenbäume geworfen. Am Ende war der Rekord bei 8,70 Meter, den noch jeder brechen wollte indem sich die Erwachsenen gegenseitig anstachelten und weiter machten. Doch es gelang ihnen nicht. Um 17:00 Uhr war die Siegerehrung. Gewonnen hatte ein Mann mit der genannten Weite von 8,70 Meter. Neben dem Spaß das wichtigste Ziel an diesem Tage, dass ein möglichst hoher Erlös erspielt wurde. Das ganze Geld wurde für den Ev. Kindergarten in der Fohlenweide gespendet. Das war natürlich ein großer Ansporn für die Kinder der Jugendfeuerwehr und dem TCO, was uns auch mit vollen Erfolg gelang. Insgesamt haben wir an diesem Tag über 400 Euro Spenden an den Kindergarten übergeben können.


Text: Jenny Thüring

         Christian Kolb

Berufsfeuerwehrtag am 22. & 23.09.2011

Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr Oftersheim 2011

In das Leben eines Berufsfeuerwehrmannes schnupperten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Oftersheim. 24 Stunden stellte der Feuerwehrnachwuchs den Alltag eines Berufsfeuerwehrmannes nach. Am Freitagabend begann der Dienst um 18.00 Uhr und dauerte bis zum nächsten Tag um 18.00 Uhr. Ein Schichtplan wurde  erstellt und zwei Gruppen wurden eingeteilt. Nachdem das organisatorische geregelt war, konnte es auch schon losgehen. Aufgaben wie Fahrzeugpflege, theoretischer Unterricht, Gebäudereinigung und natürlich auch das Vorbereiten der Mahlzeiten standen neben der Sicherstellung der Einsatzbereitschaft auf dem Plan. Gegen 19.00 Uhr traf dann auch der erste Anruf auf der Feuerwache ein. Die Meldung: „ Strohballenbrand auf dem Aussiedlerhof Koppert“. Als der Hausalarm erklang, dauerte es nicht lange, dass die Jugendlichen in voller Einsatzmontur auf dem Weg zum gemeldeten Strohballenbrand waren. Am Einsatzort eingetroffen bestätigte sich der Brand. Mit schnellen und präzisen Handgriffen hatten sie das Feuer schnell unter Kontrolle und man konnte nach einer Stunde wieder das Gerätehaus ansteuern. Zurück auf der Wache angekommen, ging es wieder an die Aufgaben, die durch den Einsatz liegengeblieben waren. Aber der nächste Einsatz ließ nicht lange auf sich warten. Diesmal ging es zu dem Aussiedlerhof Gieser, wo ein Scheunenteil in Flammen stand. Auch dieses Feuer hatten die Jugendlichen schnell unter Kontrolle. Wieder im Gerätehaus angekommen, bezogen die jungen Floriansjünger ihr Nachtquartier. Gegen 23.00 Uhr ging aber ein Alarm einer Nachbarwehr ein. Die Meldung diesmal: „Großbrand im Klärwerk Brühl / Ketsch“. Schon auf der Anfahrt steigerte sich die Spannung und man merkte förmlich die Anspannung der einzelnen Jugendlichen. Dort angekommen stellte sich gleich heraus, welche Aufgabe zu stemmen war. Ein alter Kuhstall und eine angrenzende Scheune standen in Vollbrand. Nach aufreibender Arbeit und vielen ausgerollten Schläuchen, war das Feuer schnell unter Kontrolle und es dauerte nicht lange, bis die Meldung „Feuer Aus“ kam. Wieder im Gerätehaus angekommen trat man die verdiente Nachtruhe an. Nach einer kurzen Nacht, ging um 6.30Uhr schon der nächste Alarm mit der Meldung „starke Rauchentwicklung“ ein. Nach kurzem Anfahrtsweg und schneller Abarbeitung war auch dieser Einsatz schnell gemeistert. Nach einem umfangreichen Frühstück ertönte erneut der Hausalarm mit der Meldung „ Gartenbrand im Ortskern“. Nach kurzer Anfahrt und aufwändiger Art in den Garten zu gelangen, konnte auch gleich mit der Brandbekämpfung begonnen werden. Es dauerte nicht lange und alle Aufgaben wurden erfolgreich bewältigt. So wurde ein Übergreifen auf Nachbarschaftsgrundstücke schnell verhindert. Noch während der Aufräumarbeiten kam schon der nächste Alarm mit der Meldung  „Vermisste Person auf der B291.“ An der Einsatzstelle angekommen, stellte sich es als schwer heraus die Person zu finden. Nach einer großen und zeitaufwändigen Suchaktion konnte die Person gefunden und gerettet werden. Zurück im Gerätehaus musste man auch schon das Mittagsessen vorbereiten. Bei gegrillten Steaks und Würstchen verbrachte man ein harmonisches Mittagsessen. Kurz darauf kam auch schon der nächste Einsatz mit der Meldung: „Betriebsstoffe im fließenden Gewässer.“ An der Einsatzstelle angekommen, stellte sich heraus, dass man eine Ölsperre errichten musste. Nach dem kompletten entfernen der Betriebsstoffe fuhr man wieder zurück ins Gerätehaus, wo dann auch gleich die nächste Meldung eintraf. „Brandmeldealarm im Gewerbepark Hardtwald.“ Dies stellte sich aber schnell als Fehlalarm heraus. Nach kurzer Kontrolle der Brandmeldeanlage und dem ausgelösten Melder im hinteren Bereich wurde wieder eingerückt. Im Gerätehaus angekommen, stellte man sich schon auf Feierabend ein, da ging auch schon wieder der Hausalarm an. Die Meldung diesmal: „Waldbrand am Gewerbepark.“ Aber auch diese Aufgabe war schnell abgearbeitet. Wieder im Gerätehaus angekommen wurde das Fahrzeug Einsatzbereit gemacht und die Räumlichkeiten wieder aufgeräumt, bevor die Jugendlichen in ihren wohl verdienten Feierabend entlassen wurden.

Es gilt allen die geholfen haben meinen Dank, dass wir den Berufsfeuerwehrtag durchführen konnten. Besonderen Dank gilt den Landwirten Michael Gieser und Peter Koppert die Ihre Bauernhöfe zur Verfügung stellten und Günther Much der die Übung im Klärwerk ermöglichte.

Jugendwart

Huber Heiko


Quelle: Heiko Huber

Sommerferienprogramm der Feuerwehr am 03.09.2011

Immer wieder Spiele rund ums Wasser bei der Freiwilligen Feuerwehr

Am Samstag, den 03.09.2011 war es wieder soweit. Die Feuerwehr war wegen dem Sommerferienprogramm zu Gast auf den Aussiedlerhöfen bei den Familien Koppert und Gieser. Genau 35 Kinder im Alter von 8 – 17 Jahren erschienen und nahmen an den dargestellten Aktivitäten rege teil.
Punkt 14.00 Uhr begann alles und die Teilnehmer/- innen wurden in mehrere Gruppen aufgeteilt. Gesagt getan stellten sich die Jungen und Mädchen ihren Aufgaben, die zum größten Teil nur in Gruppenarbeit zu bewältigen waren. Als erstes mussten sie sich im Tauziehen beweisen, was aber nicht wie ein normales Tauziehen war. Die Verlierer wurden alle zusammen sehr nass, was aber bei den hervorragenden Temperaturen kein Problem war. Es stellte sich heraus, dass jeder verlieren wollte. Gleich darauf erlernten sie den Umgang mit einem Strahlrohr, womit sie diverse Eimer füllen und mit einer Schubkarre durch einen Hindernissparcour jonglieren mussten. Das Feuerwehrfahrzeug kennen zu lernen ergab sich auch für die Kinder und sie hatten die Möglichkeit eine kurze Fahrt mit dem Feuerwehrfahrzeug zu machen. Nach einem kurzen und sehr nassen Nachmittag bei der Feuerwehr, und bevor wir gemeinsam mit dem Abbau begannen, gab es eine Stärkung für jeden. Viele helfenden Hände sorgten für einen raschen Abbau. Man kann sagen, dass die Teamarbeit reibungslos funktionierte.
Ich möchte mich im Namen der Freiwilligen Feuerwehr bei der Fam. Peter Koppert und Fam. Michael Gieser herzlichst für die Ausübung des Ferienprogrammesauf ihren Höfen bedanken. Ebenfalls git ein Dank auszusprechen bei allen helfenden Händen der Jugendabteilung und der aktiven Abteilung, die es ermöglicht haben, das Ferienprogramm reibungslos über die Bühne zu bringen.
 
Jugendwart
Heiko Huber

Unterkreisübung 2010 in Oftersheim

Jugendfeuerwehren übten an Aussiedlerhöfen

Ein ausgedehntes Übungsobjekt und ein anspruchsvolles Übungszenario hatten sich die Planer der FF Oftersheim für die Bereichsübung der Jugendfeuerwehren des Bereiches I am 16. Oktober 2010 ausgesucht. In den Aussiedlerhöfen „Altneurott“ kam es infolge eines Flugzeugabsturzes zu mehreren Gebäudebränden, weitere Trümmerteile lagen brennend in dessen Umgebung. Die sofort angerückte JF Oftersheim begann unverzüglich mit der Brandbekämpfung und forderte weitere Unterstützung an. In rascher Folge trafen die Jugendfeuerwehren aus Altlußheim, Brühl, Eppelheim, Heidelberg-Pfaffengrund, Ketsch, Neulußheim, Plankstadt und Schwetzingen am imaginären Brandort ein. Durch die Einsatzleitung, welche die Unterkreis-Führungsgruppe verstärkte, wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet. Diese wiesen die eintreffenden Kräfte in ihre Aufgaben wie Brandbekämpfung und Wasserförderung ein. Aufwändig gestaltete sich das Verlegen einer rund 450 m B-Leitung über Feldwege um das Übungsobjekt mit zusätzlichem Löschwasser aus dem Leimbach zu versorgen. In rund 30 Minuten hatten die mit 22 Fahrzeugen –darunter zwölf Löschfahrzeuge- angerückten Jugendfeuerwehrleuten 33 C-Rohre vorgenommen und den umfangreichen Brand gelöscht. In der anschließenden Übungskritik wurde den knapp 160 jungen Übungsteilnehmern eine hervorragende Zusammenarbeit, erfreut zeigte man sich über die Teilnahme der JF Heidelberg-Pfaffengrund, und ein hoher Ausbildungsstand bescheinigt.


Quelle: Heiko Huber

Berufsfeuerwehrtag 2009

Mitten in der Nacht raus aus den Betten, in rund einer Minute startklar im Feuerwehrauto und dann mit Blaulicht und Martinshorn zur Einsatzstelle, und dass bei jedem Wetter. Bei der Berufsfeuerwehr ist dieses Szenario alltäglich. Sei es ein Feuer oder ein Verkehrsunfall sind die Kammeraden stets zur Stelle. 

Das faszieniert auch die Jugend. Und somit wurde bei der Feuerwehr Oftersheim ein "Jugend- Berufsfeuerwehrtag" ins Leben gerufen. Eine Löschgruppe der Jugendabteilung war vom 16.- 17.10.2009  24 Stunden auf der Wache und selbst die Arbeit Berufsfeuerwehr miterlebt. Ob ein Feuer in einem leerstehenden Gebäude, eine ausgelöste Brandmeldeanlage oder eine Ölspur, die Jugend hatte eine Menge zu tun. Aber nicht jeder Alarm entpuppte sich als solcher. Denn auch Fehlalarme gehören nun auch mal zur Feuerwehr dazu.  Wenn gerade kein Alarm anstand, vertrieb mann sich die Zeit mit gemeinsamen Spielen oder es wurde einfach mal nichts gemacht, um wieder Kräfte zu sammeln. Denn jederzeit konnte es wieder passieren. "Einsatz für Florian Oftersheim 19 und 42."  Durch die Hausrufanlage ertönte der Gong und die Alarmmeldung. Nur Sekunden später befand sich jeder auf seinem Platz und es ging los, neue Aufgaben die zu bewältigen waren. 

Aber auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt. Es gab einen Dienstplan, in dem jeder ein Aufgabengebiet wie Küchendienst oder Farzeugpflege zugeteilt bekam.

Ebenso wie der Dienstsport stand auch Theorieunterricht auf der Tagesordung. Wenn gerade kein Einsatz war wurde sich mit der FwDV 3 auseinandergesetzt, Knoten und Stiche geübt oder eine Saugleitung gekuppelt.

Gegen 13:30 Uhr machte sich die Löschgruppe auf den Weg nach Neulussheim. Dort begann die diesjährige Jugendhauptübung vom Unterkreis 1. Es wurde angenommen, dass ein Industriebetrieb in Flammen steht.

 

Einsätze der Jugendfeuerwehr am 16. und 17.10.2009

-   ca. 19:30 Uhr     Brand in einem leerstehenden Gebäude  /  eine Person vermisst

-   ca. 22:45 Uhr     Fehlalarm  B 291

-   ca. 23:30 Uhr     Brand im Klärwerk (Brühl)

-   ca. 06:15 Uhr     Brand der Grillhütte Oftersheim

-   ca. 10:45 Uhr     Ölteppich auf dem Leimbach

-   ca. 11:30 Uhr     ausgelöste Brandmeldeanlage  /  Fehlalarm

-   ca. 12:45 Uhr     PKW -Brand im Bauhof Oftersheim

 

Ein Dankeschön gilt dem Jugendwart Heiko Huber mit Frau und deren Helfer Andreas Eller und Wolfgang Kollwitz, sowie Günter Much, der die realistische Übung im Klärwerk ermöglicht hatte.


Quelle: Bilder: Heiko Huber

            Text:   Wolfgang Kollwitz