
Als wir am 1. Juli unseren Rückblick auf die davor liegende außergewöhnliche Woche veröffentlicht haben, hätten wir nicht gedacht, dass die folgenden Wochen unsere Feuerwehr noch einmal in einem solchen Ausmaß fordern würden.
Insgesamt hatten wir im Zeitraum vom 23. Juni bis 25. Juli 51 Einsätze. Diese gliederten sich in 8 Brandeinsätze, 32 Hilfeleistungen, 2 Einsätze unserer Drohneneinheit, 2 Sicherstellungen des Stadtschutzes sowie 7 Brandsicherheitswachdienste, unter anderem beim Gemeindefest.
Zu den besonderen Einsatzlagen zählten unter anderem der Brand zweier Gartenhütten, der Brand einer Photovoltaikanlage, der Brand von aufgestapeltem Holz, der Brand eines 36-m³-Containers, zwei größere Stromausfälle sowie die Unterstützung der Feuerwehren Plankstadt und Schwetzingen im Rahmen eines Unwetters. Auch bei einem brennenden Misthaufen in Ketsch waren wir zuletzt zur Unterstützung im Einsatz. Zwischen all diesen Alarmierungen lagen im gesamten Zeitraum nie mehr als vier einsatzfreie Tage am Stück.
Doch mit dem Ende eines Einsatzes ist die Arbeit längst nicht erledigt. Nach jeder Alarmierung müssen Fahrzeuge und Geräte gereinigt, geprüft und wieder einsatzbereit gemacht werden. Hinzu kommen Einsatznachbesprechungen, organisatorische Aufgaben sowie zahlreiche Arbeiten im Hintergrund, die oft kaum wahrgenommen werden.
Gleichzeitig ging auch der reguläre Feuerwehrdienst weiter. Neben den Einsätzen fanden ein Seminar zum Thema Elektromobilität, eine Begehung der Führungskräfte, Besprechungen sowie drei Übungen statt. Ein Kamerad absolvierte zudem, wie bereits berichtet, erfolgreich den Gruppenführerlehrgang an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal. All diese Aus- und Fortbildungen sind unverzichtbar, um auch künftig schnell, sicher und professionell Hilfe leisten zu können.
Dazu kam noch die Mitgliederversammlung des Fördervereins der Feuerwehr, an der zahlreiche Mitglieder der Feuerwehr teilnahmen.
51 Einsätze sind keine Zahl, auf die wir stolz sind. Sie stehen für 51 Situationen, in denen wir für andere Menschen da waren. Gleichzeitig machen sie deutlich, wie wichtig eine leistungsfähige, gut ausgebildete und engagierte Feuerwehr für unsere Gemeinde ist.
Unser besonderer Dank gilt deshalb unseren Einsatzkräften. Sie haben in den vergangenen Wochen mit großem Engagement, hoher Professionalität und unermüdlichem Einsatz dazu beigetragen, dass den Bürgerinnen und Bürgern unserer Gemeinde sowie darüber hinaus jederzeit schnell und zuverlässig geholfen werden konnte.
Ein solcher Zeitraum lässt sich jedoch nicht allein durch die Einsatzkräfte bewältigen. Deshalb gilt unser besonderer Dank unseren Familien, Freunden und Arbeitgebern. Sie tragen die kurzfristigen Alarmierungen, verschobene Pläne und ungeplanten Abwesenheiten mit und ermöglichen unseren ehrenamtlichen Einsatz überhaupt erst.
Ebenso bedanken wir uns herzlich bei der Freiwilligen Feuerwehr Schwetzingen für die wiederholte und verlässliche Unterstützung und weiter bei den Kameradinnen und Kameraden aus Ketsch und Plankstadt für die gute Zusammenarbeit.
In den vergangenen Wochen haben uns außerdem zahlreiche persönliche Worte des Dankes sowie kleine Aufmerksamkeiten erreicht. Diese Wertschätzung bedeutet uns sehr viel und ist für unsere Einsatzkräfte eine besondere Motivation. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken.
Wir hoffen nun auf etwas ruhigere Wochen – nicht für uns allein, sondern vor allem, weil weniger Einsätze bedeuten, dass weniger Menschen in Not geraten. Sollte unsere Hilfe dennoch benötigt werden, sind wir selbstverständlich jederzeit einsatzbereit.
